„Mit dem Puls noch auf 180″ – Stimmen zu den Spielen 2018

Herzlich willkommen zu unserer beliebten Rubrik „Mit dem Puls noch auf 180 – Stimmen zum Spiel“. Hier werden über die gesamte Woche lang die besten Sprüche unserer Protagonisten zu ihren Matches veröffentlicht, noch unter erhöhtem Adrenalinspiegel. Viel Spaß!

DAY 5 – Dienstag, 24.07.2018

Matteo Zanovello nach seiner 3:6, 1:6-Niederlage gegen Lorenzo Piz: „Na, mit den Wind spieln isch zach. Mir hobn net an holbn Bollwechsel kopp.“

Helene Rungger und Anna Innerebner, als die Terlaner Jungs nach ihrem Match Spalier standen und die Laola zum Besten gaben: „Jo, wos ischn iatz los?“

Bernd Hofer nach seinem 2:6, 6:3, 6:3-Erfolg gegen Alberto Gallippi: „Dr geilschte Matchboll oller Zeitn. Krämpf in beade Fiaß, i sig sein Volley in die ondere Seit und denk mr: ‚Dai Bernd, des isch dr Matchboll‘, also potentiell dr Leschte, nr bin i, mit olls wos i kopp hon, ummigsprintet und passier nen longline mit oaner Hond. Weltklasse!“

Lokalmatador Christian Walcher schien vor seinem Match zu wissen, was ihn erwartet. Als er um 21:30 Uhr den Platz betrat, sagte er zu seinen Mannschaftskollegen: „Segmr ins in zwoaaholb Stund“. Tatsächlich verwandelte er seinen Matchball erst um 00:12 Uhr.

DAY 4 – Montag, 23.07.2018

Stefan Schmid nach seiner äußerst knappen Niederlage im Tiebreak des dritten Satzes: „Tennis isch a horter Sport.“

Hansi Pircher nach seinem 4:6, 6:3, 6:4-Sieg gegen Max Kössler: „Not gegn Elend hot fertig. I muas ihm danke sogn, weil er hot mrs gschenkt. I mecht lei wieder amol Tennis spieln.“

Altmeister Josef Gasser nach seiner 1:6, 3:6-Niederlage gegen einen stark aufspielenden Capitano Horsti Ohnewein: „I konn amerscht net gscheid lafn, nr hon i heint a no zwoa Gegner kopp: In Horsti und den Wind. Wos soll i tian?“

Andi Flunger nach seinem 6:4, 3:6, 7:5-Sieg gegen Slice-Spezialist Roberto Crepaz nach über drei Stunden Spielzeit: „Na, wor des a Gemergle.“

Florian Patauner musste sein Match gegen Sergio Mosca unter starken Schmerzen in seinem linken Schlagarm zu Ende spielen und verlor 6:1, 3:6, 0:6. Nach der Partie gab sich der Terlaner Meisterschaftsheld nachdenklich: „Muas i heint die Tschigg nr iatz mit rechts hebn? A eppes nuis.“

Lokalmatador Christian Walcher war nach seinem 7:5, 6:1-Sieg über Hubert Canazei guter Dinge und plauderte mit seinen Mannschaftskollegen nach Spielende ausgiebig. Als Oberschiedsrichter Giampaolo Luisi ihn bat, das Ergebnis seiner Partie mitzuteilen, konterte Walcher cool: „Ma, Giampaolo, non vedi che so facendo autografi qui?“

Edi Duregger nach seiner 2:6, 1:6-Niederlage gegen Massimiliano Manfrin: „I bin froah, dass i a poor Games gmocht hon.“

Bernd Hofer nach seinem 6:4, 6:7 (8), 6:1-Erfolg über Walter Grassl: „Mehr Schläger gschmissen als Bäll getroffn.“

Helmuth Rainer nach seinem fünften Sieg im laufenden Turnier: „Isch gonz guat gongen, lei hobn mr efters gmiast die Leit frogn wia viels steat. Nr hobn mr holt ba 2:2 a amol Seitn gwechselt.“

DAY 3 – Sonntag, 22.07.2018

Klaus Rebecchi, nachdem er den riesigen Spielraster des Terlaner Turniers erblickt: „Boah, sein do Leit. Terlan isch magisch.“

Klaus Rebecchi reagierte nach seinem über zwei Stunden andauernden 7:6 (4), 7:5-Arbeitssieg gegen Günther Pirhofer mit einem Lachen, als er erfuhr, dass er in wenigen Stunden wieder ran muss: „Na daii, des kennts in die Olten net untian. I red mitn Präsident.“

Helmuth „Bette“ Rainer nach seinem dritten Sieg am heutigen Sonntag cool: „Ma, oans hatt i schun no drin.“

Thomas Laconi verwundert, nachdem er hörte, dass sein Bezwinger Matteo Scaggiante mit 4.NC klassifiziert ist: „Ah, strani sti 4.NC“.

Helmuth Gamper profitierte in seinem Match von der Aufgabe von Simone Peruzzo. Dabei hatte Peruzzo den ersten Durchgang doch im Tiebreak gewonnen. Gamper darauf: „Awia a Glick braucht’s olm in Leben.“

Stefan Unterholzner nach seiner Erstrundenniederlage im Gespräch mit Peter Gufler: „Wenn spielsch du Peter? Weil i tat gearn schaugn kemmen, wos i olls folsch moch.“

Bernd Hofer nach seinem Achterbahn-Erfolg über Armin Platzer: „Ach, des wor obr nix!“

Hausherr Hans Pircher leistete beim Plätze-Herrichten nach der Regenpause ganze Arbeit. Seine Partie gegen Maurizio Barresi wurde im zweiten Satz (der erste ging mit 4:6 verloren) unterbrochen. Als die beiden das Match fortsetzten, sagte Hans trocken: „Ma puoi ben darmi il secondo set adesso.“ Fast wäre es dazu gekommen, Maurizio gewann jedoch auch diesen, und zwar mit 7:5.

Rita Coghe nach ihrer zweiten Drei-Stunden-Partie des Tages am Abend: „Basta. Semplicemente basta.“

DAY 2 – Samstag, 21.07.2018

Maxi Thaler bei der Rückkehr in die Sportbar von den Platzarbeiten nach den Regenfällen von Freitag Nacht: „Ondere Leit schaugn a af ihmene Wohnzimmer, deswegn tua i des jo gearn!“

Mirko De Giuli nach seiner Dreisatz-Niederlage gegen Pauli Kleinrubatscher, wo er nach gewonnenem Startsatz im Tiebreak des zweiten bereits mit 4:2 führte, dann die Kurzentscheidung jedoch mit 4:7 und den dritten Satz gar mit 0:6 verlor: „In drittn hon i mr nr gedenkt, dass i iatz net noamol 40 Minuten spielen mog odr pock. Deswegn hon i a tutto ciodo gspielt, wenn’s geat isch guat und schuscht holt net. Nr isch es zwoate ingetroffn.“

Armin Guntriner scheint nach seinem Erstrundensieg mit der TVT-Tennislektüre up-to-date zu sein. Als er auf seinen nächsten Gegner – Helmuth „Bette“ Rainer – angesprochen wird, sagt er prompt: „Ah, dr Ästhet!“ Den Artikel dazu lest ihr hier.

Der sympathische Völser Christian Gasser nach seinem 6:1, 6:0-Sieg gegen Alex Pichler: „Meine Tochter hot draußen leimr in Kopf gschittlt, obr i hon jo gwunnen. Zoag obr a, wia konzentiert i wor.“

Capitano Horsti Ohnewein stattete seinem Wohnzimmer am Nachmittag einen Besuch ab und begrüßte Oberschiedsrichter Giampaolo Luisi auf beherzte Weise: „Signor Giudice, dammi un abbraccio.“

Unser Capitano wenig später auf die Frage, welche Spielzeit ihn denn am besten liegen würde: „Io gioco solo quando ha più di 31 gradi!“

Mirko De Giuli nach seiner Niederlage gegen Pauli Kleinrubatscher: „Bei an Match leg dr Kopf oanfoch irgendan Scholter um. Es Zitterhandl kimp automatisch, wenn merksch, dass a Match gwingen konnsch.“