„Mit dem Puls noch auf 180″ – Stimmen zu den Spielen 2019

Herzlich willkommen zu unserer beliebten Rubrik „Mit dem Puls noch auf 180 – Stimmen zum Spiel“. Hier werden über die gesamte Woche lang die besten Sprüche unserer Protagonisten zu ihren Matches veröffentlicht, noch unter erhöhtem Adrenalinspiegel. Viel Spaß!

DAY 5 – Mi., 18.09.2019

„Ormai lo dovresti sapere che gioco sempre più di due ore“, so die Antwort Monika Kirchlers auf die Frage von Oberschiedsrichter Giampaolo Luisi, warum sie denn so lange für ihren 6:4, 3:6, 7:6 (4)-Sieg über Gaia Conci brauchte.

„Se continua a giocare come nel primo set, vado a casa 1:6, 1:6 senza discutere.“ – Michael Huez zu den Eltern von Gegner und Nachwuchstalent Riccardo Radaelli, den er mit 1:6, 6:3 und 6:3 bezwingen konnte.

„I hon gmoant, i bin in folschen Film!“ – Michael Huez zum ersten Satz seines Matches, wo er von Riccardo an die Wand gespielt wurde.

„I bin lei froah, dass des Match fertig isch“, so Harald Profanter nach seiner 2:6, 2:6-Niederlage gegen Davide Tagliari.

Der sympathische Ezio Bosin war mit seiner Spielansetzung nicht ganz zufrieden: „Ah, mi metti direttamente sul Centrale, cosí tutti possono guardare…“

„Super! Nr hon i meine Ruah!“, so Capitano Horsti Ohnewein, als er von der empörten Zuschauerkulisse erfuhr, dass er nicht auf dem Centre Court, sondern auf Außenplatz 4 aufschlagen wird.

„Jo, hot gepasst“ – unser Capitano nach seinem souveränen 6:2, 6:1-Sieg über Youngster Fabian Weinreich.

„Jeder 3.5er mog iatz lei kemmen“, so Daniel „Bedo“ Bedin nach seinem hart erkämpften Dreisatz-Sieg über José Miguel Agnolin.

„Ma quanto sono forte io!“ – Massimo Lo Conte nach einem erfolgreichen Netzangriff gegen Hausherr Stefan Schmid.

„Hobs mi morgen wieder so spät innigetun?“ – Paul Unterberger nach seinem tollen Late-Night-Sieg über Alexander Figl.

DAY 4 – Di., 17.09.2019

Lokalmatador Stefan Schmid nach seinem Sieg am Dienstag Morgen über Selim Farizi: „Putega, isch des schun hoas do. Zun Glick spiel i net um drei nomittog!“

„Du liefersch di aus!“ – Florian Patauner nach einem missglückten Netzangriff im Tiebreak des zweiten Satzes zu sich selbst. Er gewann sein Match schlussendlich mit 6:2, 7:6 (4) gegen Tobias Seppi aus Dorf Tirol.

„Ba 1:6, 0:5 hon i ihm schun zoagn gmiast, dass i a awia Tennis spielen konn“, so der sympathische Luis Santa nach seiner 1:6, 4:6-Niederlage gegen Harald Profanter. Am Ende startete er nochmals eine beeindruckende Aufholjagd, die um ein Haar zu spät kam.

„Bin in zwoatn vorne. Man merkt schun, er isch awia miad“, Lenz Schrott als Antwort auf die Frage, wie viel es denn auf dem Centre Court stünde.

Capitano Horsti Ohnewein nach seinem erfolgreichen Einstand auf dem Centre Court (7:5, 6:0 über Massimo Berloffa): „Woll, awia gschlattert in erschtn Sotz, obr zufriedn.“

Marcus Pobitzer nach seiner 4:6, 3:6-Niederlage gegen Veteran Josef Gasser: „Er hot mr es Zandl gezogn.“

„In die richtigen Momente wor i hetzigerweise olm do heint“, so Tobi Ladurner nach seinem 6:3, 6:2 gegen Alberto Gallippi.

„Bis gleich, des geat schnell“, Bernd Hofer, bevor er gegen Geheimfavorit Tobi Ebner den Platz betrat.

„I hons enk gsogg“, Bernd Hofer, nach seiner Niederlage gegen Ebner.

„De Atmosphäre um holb 1 in dr Fria – tutta un’altra cosa!“, Daniel Bedin nach seinem Late-Night-Match gegen Yoschi Leiter.

DAY 3 – Mo., 16.09.2019

Tony Racaniello nach seiner 2:6, 1:6-Niederlage gegen Lokalmatador Florian „Potte“ Patauner: „Ma nell’allenamento tiri fortissimo, tutto va dentro e lasci andare il braccio. Poi nella partita non succede mai. Ma stai a casa! La moglie ha detto che c’é da fare nel giardino!“

Florian Patauner gab sich nach seinem souveränen Auftaktsieg gewohnt bescheiden: „Jo, ausigschossn hon i nen net, obr ausigmerglt.“

Hometown Hero Stefan „Die Fine“ Schmid hätte gern länger auf dem Platz gestanden: „Ma va cagare, heint hon i zumittog extra lei an Salot gessn und nr gib er auf…“

Die heimische Hoffnung Alex Franz nach seinem beeindruckenden 6:0, 6:1-Sieg über den 4.3er Davide Carrara: „Die Classifica lügt. I hon dauernd gmoant, der wocht iatz auf und nr sig i koan Boll mehr, obr na – sell isch net passiert.“

Helmuth „Bette“ Rainer stellte scherzhalber kurz die Transparenz und Integrität von Turnierdirektor Anton Höller in Frage: „Und Toni, wia broat hosch sie drn gmocht, die Autobohn ins Finale?“

Armin Guntriner, nachdem ihn Oberschiedsrichter Giampaolo Luisi nach seiner 4:6, 2:6-Niederlage gegen Bette fragte, wer denn die Partie gewonnen hätte: „Jo, olm dr gleiche hot gwunnen.“

Armin Guntriner, als er den Schnappschuss von Bette sah (das Foto gibt es hier), wo er die einhändige Rückhand exzellent durchzog: „Na, zum verneigen! Mein Kaiser, oh mein Kaiser!“

Coach Joachim „Mahatma“ Ganthaler zeigte sich mit der hervorragenden Haltung von Helmuth in jenem Foto zufrieden: „Wia ausn Lehrbuach!“

Generationenwechsel bei den Terlaner Damen vertagt: Helene Pircher schlägt Leni von Dellemann mit 6:1 und 6:2. Letztere zur Partie: „Do muas i no viel üben.“

Der sympathische Völser Christian Gasser nach seiner herben 0:6, 1:6-Niederlage gegen Gerhard Schneider: „Na nix gongen heint, obr nix.“

Christian Gasser, nachdem auch sein Teamkollege Helmut Gamper unterlag: „Die Völser Armada bröckelt!“

Daniel Bedin machte mit Altmeister Luis Mittelberger nach deren Match (6:1, 6:4 für Bedo) ein Foto. Bedos Kommentar zum Schnappschuss (hier geht’s zum Foto): „Na, er schaug jo wianiger drheng aus wia i!“

Alexandra Rienzer war nach ihrem zweiten Statement-Sieg überglücklich: „I bin in Tabellone Finale. I glabs net.“

Martina Brejsova nach ihrer 0:6, 2:6-Niederlage gegen Alexandra: „Na, i bin olleweil oanfoch komplett draußen. Hetzig.“

Gerd Widmann stoppte den Lauf von Stevie Trienbacher. Sein Kommentar: „Dr glücklichere Spieler hot gwunnen.“

Hometown Hero Christian Walcher nach seiner 1:6, 2:6-Niederlage gegen Armin Chisté: „Er hot oane Soche besser kopp wia i: Er hot im Unterschied zu mir gwisst, wo er in Boll hinschiaßt.“

Josef Gasser nach seinem 6:1, 6:4-Sieg über Gianluca Marinconz: „Es Zitterhandl hot sich schun ungedeitet, obr desmol wor i schneller.“

Robert Pawlus und Dietmar Unterkofler bestritten das letzte Abendmatch. Als Pawlus die Schalousien der Bar runtergehen sah, sprang er beim Seitenwechsel besorgt von der Bank auf, rannte auf Platz 1 und bat unsere Lisi, vor dem Abschließen noch vier Bier bereitzustellen. Ganz großes Tennis.

DAY 2 – So., 15.09.2019

Martin Rossi, nachdem er seinen Matchball in einer engen Partie verwandeln konnte: „GRANATN!“

Stefan Trienbacher nach seinem Marathonsieg über Stefano Di Stasi (6:7 (3), 6:4, 6:2): „Jo, des wor obr nix…daii.“

Elmar Karbon nach seiner Auftaktniederlage gegen Gianluca Marinconz: „Ölmi den Vorschusslorbeeren nicht gerecht geworden.“

Magdalena von Dellemann sicherte sich eine umkämpfte Partie gegen Valentine Kaufmann mit 6:4, 4:6, 6:3. Ihr Kommentar: „Na, des wor a Kompf.“

„Es hatts gsollt die Musig lauter auscholtn, nr wars gongen“, Jacob Pixner nach seiner herausragenden Partie gegen Harald Profanter, die er leider mit 3:6, 4:6 verlor, über die Musik beim Fußballstand.

„Jo, es isch wieder soweit…“, so Armin Guntriner nach seinem Sieg gegenüber Alexander Leo. Es kommt nun zum Duell mit Helmuth „Bette“ Rainer.

DAY 1 – Sa., 14.09.2019

Daniele List blieb nach seinem Erstrundensieg gegen Gabriele Francescon äußerst bescheiden: „Ho sbagliato di meno. Solo quello. Non ho fatto miracoli“. Auf seinen Gegner Günther Pirhofer angesprochen, meint er: „Ah si, ma quello mi ha già battuto.“

Daniele List nach seinem Marathonmatch und Comeback-Sieg gegen Günther Pirhofer: „Adesso al fisioterapista.“

Günther Pirhofer nach seiner 7:6 (4), 5:7, 5:7-Niederlage, wo er mehrmals einen Vorsprung aus der Hand gab: „Jeds Mol, wenn jemand frogn kemmen isch, wia viel’s steat, hon i in sem Sotz koan Game mehr gmocht.“

Edi Duregger nach seiner 0:6, 2:6-Niederlage gegen Karlheinz Sparber: „Na, des wor heint a giornata no, no, no, no e no.“

Mattia Santoro, nachdem er denkbar knapp Graziano Sanna mit 4:6, 5:7 unterlag und dabei jeweils in den Sätzen führte: „Se la testa ti lascia, isch fertig.“

Paolo Lenti drehte sein Spiel gegen Peter Tumler nach verkorkstem Startsatz noch um (1:6, 6:1, 6:3). In der Analyse gab er sich selbstkritisch: „Al primo set non esistevo.“

Armin Guntriner freut sich wohl als einziger nicht auf eine mögliche Neuauflage des Duells mit Helmuth Rainer: „I schaug mr den Tabellone genauer un und nr sig i ‚Helmuth Rainer’…und nr check is erscht und sog ‚net schun wieder dr Bette, na'“.

Paolo Costaperaria gab nach seiner 2:6, 4:6-Niederlage eine Liebeserklärung an Terlan ab: „Gioco solo tornei – e mando anche i miei figli – dove mi sono simpatici. E ritorno qui ogni anno.“